Zeitsprünge – Vielvölkerkrippe wird zur Simultankrippe
Angeregt durch die oberschwäbische Krippenbaukunst und das Weihnachtsevangelium in der Volxbibel hat das Krippen-Team an der Hoffnungskirche 2019 eine kreative Krippenzeitreise in den Blick genommen. Eine multikulturelle Simultankrippe ist entstanden. Das Veedel Finkenberg spielte auch bei diesem Krippenbild eine zentrale Rolle. Es bot den Ort und den Raum für die Geburt des Christkindes. Nicht im Stall in Bethlehem sondern in einer Tiefgarage kommt Jesus zur Welt – das war schon lange eine Idee in den Köpfen der Krippenbauer und Krippenbauerinnen. 2019 hat dann das Lukasevangelium in der Volxbibel die Umsetzung dieser Idee motiviert. „Heute Nacht ist der Mann geboren worden, der euch alle aus eurem Dreck herausholen wird. Das ist in der gleichen Stadt passiert, wo auch David herkommt. Ich sag euch mal, wo ihr ihn finden könnt: Er liegt in einer alten Ölwanne, unten in der Tiefgarage, gut eingewickelt in Windeln!“

Eine Vision wagt die Krippe auch. Sie blickt ins Jahr 2031, wo der zwölfjährige Jesus nicht im Tempel mit den Hohepriestern diskutiert, sondern an der „Tempelmauer“ vor den Augen der Gelehrten seine Botschaft verkündet und für Aufmerksamkeit sorgt – auch bei den beiden Fans des 1. FC Köln und der Kölner Haie, die sich nach Finkenberg aufgemacht haben.

Ach ja, am vierten Advent hatten die „guten Geister“ den Stall für die Geburt gesäubert und vorbereitet. Wer diese guten Geister waren? Ganz klar: die Mitarbeitenden der „Himmlischen Abfall-Betriebe HAB“.

Und so sahen die anderen Szenen im Advent aus:




